Mein Diabetes und Ich

Glukose gelangt immer über das Blut zu den Körperzellen, in denen sie als Energiequelle benötigt wird. Egal, ob sie aus der Nahrung stammt, die man gerade zu sich genommen hat, oder ob sie in Phasen ohne Nahrung aus körpereigenen Speichern gebildet wird. Bei einem Gesunden werden erhöhte Mengen Glukose im Blut sofort registriert und die Bauchspeicheldrüse schüttet genau die Menge Insulin aus, die gebraucht wird, um die über dem Normalwert vorliegende Glukose in die Zellen zu bringen.

Weil beim Diabetiker dieser selbstregulierende Mechanismus aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nicht ausreichend funktioniert, verbleibt die Glukose im Blut. Ihre Menge im Blut – also der  Blutzucker – ist daher ein Maß dafür, wie viel Insulin dem Körper für die Verwertung der Glukose fehlt.

Es liegt also auf der Hand, dass die Messung des Blutzuckers das beste Instrument ist, um die aktuelle Stoffwechsellage einzuschätzen. Nur anhand des Blutzuckerwertes lässt sich für den Patienten unmittelbar ableiten, ob und wie viel Insulin er spritzen muss.

Aber auch für Patienten, die noch kein Insulin benötigen, ist die Messung des Blutzuckers der beste Weg zu verstehen, wie Nahrung und Bewegung auf den Glukosestoffwechsel wirken.

Diabetes-Information - Ein Ratgeber für Menschen mit Diabetes

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Richtige Ernährung bei Diabetes

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Diabetische Ketoazidose - Ein Ratgeber für die Sicherheit von Diabetikern

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