Warum gehören Diabetes und Lebensstil zusammen?

Für alle Prozesse, die im Körper ablaufen, liefert  Glukose die nötige Energie - ob für den Herzschlag, die Verdauung, das Denken oder die Bewegung. Die Glukose stammt aus der Nahrung, vor allem aus den Kohlenhydraten. Bei der Verdauung der  Kohlenhydrate entsteht Glukose, die aus dem Darm in das Blut übergeht. Damit sie aus dem Blut in die Zellen der Organe und Muskeln gelangen kann, bedarf es des Insulins.

Es liegt somit auf der Hand, dass die Menge und Zusammensetzung der Nahrung den entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Blutzuckerspiegels hat. Bei einem Gesunden wird nach dem Essen Insulin ausgeschüttet, bis der Blutzuckerspiegel wieder normal ist. Glukose, die nicht gleich von den Zellen verbraucht werden kann, wird in Speichern „aufgehoben“. Nimmt man regelmäßig mehr Glukose auf als der Körper verbraucht, führt das zu Übergewicht.


Ein solches Überangebot an Glukose erfordert immer wieder hohe Insulinmengen bis, wie im Falle eines Typ 2 – Diabetes, nicht mehr genügend Insulin vorhanden ist oder das Insulin nicht mehr ausreichend wirkt. Dann bleibt der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme erhöht. Je mehr kohlenhydratreiche Nahrung gegessen wurde, desto höher steigt der Blutzucker und desto länger dauert es, bis er sich normalisiert.

Unterstützen lässt sich die Wirkung des Insulins durch jede Form von körperlicher Aktivität, denn Muskelarbeit verbraucht Glukose. Darüber hinaus reagieren die Zellen nach regelmäßiger Bewegung wieder empfindlicher auf Insulin. Somit trägt Bewegung dazu bei, den Blutzucker unmittelbar zu senken und dafür zu sorgen, dass weniger Glukose in den Speichern abgelegt wird. Und das hat nicht nur positive Wirkungen auf das Gewicht!

 

 

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Richtige Ernährung bei Diabetes

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Unterzuckerung, Hypoglykämie

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